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Zwingend ein milder Winter ?!! 23 Nov 2007 18:26 #146973

  • fabile
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Hallo

Habe unten Ivos neue "Regel" nach nachgeschaut:

Regel: Temperaturabfall von Frühling = Sommer = Herbst = Milder Winter!

Wie immer Zürich SMA, 61-90:

Hier die "Treffer":

1974
88
89
90
93
97

War der jeweilige Herbst zu kalt, wurde der Winter mild, überhaupt nur zu ein leicht zu kalter Winter: 90/91.

Das wäre aber vom Vorwinter her eine würdige Analogie zu 2006/2007.

Nicht uninteressant!

Wait and see

Gruss Andreas

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Zwingend ein milder Winter ?!! 23 Nov 2007 22:01 #146986

  • Markus_S
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Hallo Andreas,

auf diesen Zusammenhang hatte ich im Kern auch schon hingewiesen.

Wenn man die Temperaturentwicklung seit Herbst 2006 noch etwas genauer mit früheren Jahren vergleicht, kommt man gerade auch deswegen auf die Jahre 2000 und 1988 als diejenigen, die die größten Übereinstimmungen mit 2007 zeigen. Damals hatte es ja auch seit dem September des Vorjahres (1987 bzw. 1999) eine jeweils rekordverdächtige Wärmperiode gegeben, die bis zum Frühsommer andauerte und dann plötzlich in einen deutlichen "Absturz" mündete. Die Sommer waren dann jeweils wechselhaft und recht kühl, und trotz sehr unterschiedlicher Herbstverläufe (2000 sehr mild, 1988 ähnlich kühl wie 2007) folgte in beiden Fällen ein sehr milder Winter.

Auf Grund der nicht allzu hohen Fallzahl des hier beschriebenen Zusammenhanges muss man natürlich mit dem Begriff "Regel" etwas vorsichtig sein. Und "zwingend" ist ja bei Wetter und Witterung - zum Glück - erst einmal gar nichts!

Gruß
Markus

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Zwingend ein milder Winter ?!! 24 Nov 2007 08:24 #146992

  • fabile
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(d.h. 70 % Wahrscheinlichkeit) und Regel in "" :D

Wären die Signale für einen kommenden Winter eindeutig, dann wäre die Langfristologie eine einfache Sache. Nur ist das Witterungsjahr kein Schachbrett, wo ein Schritt logische Konsequenzen hat, sondern eine Summe von chaotische Elementen, die man teilweise in Regeln fassen kann, die sich aber durchaus widersprechen können.

Da habe ich z.B. meine Hausregel, dass ein Sehr milder Winter kaum einen Hitzesommer nach sich zieht. Stimmt möchte man meinen, aber 93/94 passt schon mal nicht, 2006/2007 dagegen schon (wie 74/75, 73/74, 88-90).

Dann nochmals eine Hausregel von mir, dass für Hitzerekorde im Sommer es zwingend einen zu kalten Februar braucht. Und wiederum passt 93/94 nicht, aber 1983, 47 und 2003 und auch 2006.

Eindeutige Regeln für einen kalten Winter gibt es (?) weniger.

Könnten wir mal Indizien auflisten:

Pro Kalt:

September/Oktober kühl und zu trocken (Kurt)
SFM
Normaltemperaturen ab Juli (bisherige Meinung)
Erhaltungsneigung
Uebergang El Nino/La Nina (Nach El Nino Winter) (NW-lastigere Winter)

Pro Mild:

Klimaerwärmung (das ist halt die Superregel)
Jahreszeiten"regel" (Ivo)
Supermildwintergruppe"regel"
Novemberkälte kam zu früh

Ein "" bedeutet statistisch kaum relevant für Feld-Wald-Wiesen-Prognostiker aber zu gebrauchen.

Für mich stellt sich eingentlich die Frage, ob der Winter im "Normalbereich" -0.5 bis + 0.5 / mild / sehr mild oder supermild wird.

Ich hoffe mal, dass die Signale "kühler" langen, dass der Winter deutlich kühler wird wie 2006/2007. Wird es wieder einen Supermildwinter geben, werde ich meine Langfristologie einstampfen, da es im Treibhaus einfach keine Sinn mehr macht.

Gruss Andreas

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Zwingend ein milder Winter ?!! 27 Nov 2007 23:10 #147117

  • Markus_S
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Hallo Andreas,

danke für deine sehr übersichtliche Aufstellung von Argumenten "pro kalt" und "pro mild". Die solltest du am besten noch in unseren Übersichtsthread kopieren, denn das ist doch gerade das Interessante bei Langfristprognosen: Am Ende festzustellen, welche Argumente sich als besonders tragfähig erwiesen haben!

Gruß
Markus

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