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Vergleich 1989/90 und jetziger Dezember/Winter 14 Dez 2007 09:59 #147752

  • Peterauskerkrade
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GFS hat nach hinten raus fast immer eine zyklonale Lösung, mit Vorliebe Südwest bis West und wenn es sein muß, auch mal das krasse Gegenteil und die Krate zeigt einen absoluten Wintereinbruch. Muß man nicht ernst nehmen.

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Vergleich 1989/90 und jetziger Dezember/Winter 14 Dez 2007 10:26 #147755

  • Ivo aus München
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Hallo Kurt,

eine Abweichung von +2,7K für eine gesamte Jahreszeit ist aber schon eine Bombe, würde ich mal sagen!
Basel hatte dabei noch etwas Glück, weil ein Alpenhoch sich immer weiter zurückzog und die Tiefausläufer erstmal nur Norddeutschland überquerten. Daher trat der Winterschluss im Süden verzögert ein.
Die Lage war übrigens sehr ähnlich zu 2001/02, wo auch die Kälte im Januar sich immer weiter an den Alpenrand zurückzog und dann im letzten Januardrittel ganz zusammenbrach.

ivo

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Vergleich 1989/90 und jetziger Dezember/Winter 14 Dez 2007 15:47 #147771

  • fabile
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Der Vorwinter 89/90 war extrem trocken (wie 2006) und man karrte die Skifahrer in Bussen nach Laax auf den Gletscher. Am 24.12. gab es dann 15 cm im Dorf und das war es dann schon bis weit in den Januar. Der Winter war schneemässig um einiges krasser als 2006/2007.

Und 2007 haben wir auf dem Säntis über 3 m Schnee und absolut megageniale Schneeverhältnisse bis 1000 m runter.

Von dem her müsste man halt ev. eher 1974/75 wählen, also ein zyklonal geprägter Mildwinter.

Gruss Andreas

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Vergleich 1989/90 und jetziger Dezember/Winter 14 Dez 2007 15:57 #147772

  • Christian
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Ein Vergleich mit 1991/92 passt meines Erachtens besser. Eher moderat zu mild, dabei eine enorme Neigung zu Inversionslagen mit dümpelndem Mitteleuropahoch. Schnee fiel keiner, weil es ohnehin kaum Niederschlag gab. Ein scheußlicher Winter war das. Steht uns so etwas wieder bevor?

Grüße
Christian

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Vergleich 1989/90 und jetziger Dezember/Winter 14 Dez 2007 16:00 #147773

  • fabile
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megagenial. Flachland und Gebirge sind 2 Paar Schuhe.

Gut getippt!

Andreas

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Vergleich 1989/90 und jetziger Dezember/Winter 14 Dez 2007 16:13 #147774

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Ja, aber ich wohne ja im Flachland... ;) Deshalb hoffe ich inständig, daß wir von solch einem Winter verschont bleiben. Nach dem letzten Nullwinter wäre wieder einer für beide Fraktionen an der Reihe.

Grüße
Christian

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Vergleich 1989/90 und jetziger Dezember/Winter 14 Dez 2007 18:15 #147779

  • fabile
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...kenn ich den Frust. Keine gute Gegend für Schneefans.

Also ich würde mal auf Februar als Wintermonat tippen. Nach El Nino Winter haben a) schon oft hohe Schneemengen in den Bergen (83/84 und 2003/2004, auch 1998/99) und haben den Winterhöhepunkt im Februar: das war 84, 2004 und auch 99 so. Die Schneemengen sind schon da.

Ich vertraue darauf, dass die NW-Lastigkeit trotz Betonhoch noch im Dezember zurückkommt. Das kann dann im Flachland im Februar zum Höhepunkt des Winters kommen, da dann alles am kältesten ist.

Warten wir mal ab. Immerhin haben wir SFM, da sollte es eigentlich keinen Supermildwinter geben. Also ich sehe die Sache nicht so negativ hier.

Aber jetzt haben wir gut und gern eine 10 tägige Hochdrucklage.

Gruss Andreas

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Vergleich 1989/90 und jetziger Dezember/Winter 14 Dez 2007 19:15 #147783

  • Christian
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Ich vertraue darauf, dass die NW-Lastigkeit trotz Betonhoch noch im Dezember zurückkommt. Das kann dann im Flachland im Februar zum Höhepunkt des Winters kommen, da dann alles am kältesten ist.

Das ist kein Trost, das würde nicht viel helfen... - Klassische NW-Lagen sind hier keine guten Winterlagen. Im Lee des Taunus fallen kaum Schauer und wenn, sind sie selten kräftig, dies alles bei Werten knapp über dem Gefrierpunkt, dazu liegen wir grundsätzlich rasch in der Absinkzone des aus Westen nachrückenden Hochs. Das drastischste Beispiel ist hier der Februar 1999, als Werte klar unter -10°C/850 hPa mittags tatsächlich Dauerfrost einleiteten. Dabei fiel anfangs leichter, aber unergiebiger Schneefall, dann klarte es auf, während selbst in Köln mehr als 10 cm Schnee fielen und auch liegen blieben. Das war Frust pur... Ausnahmen bilden aus einer NW-Lage resultierende Troglagen, bei denen die Höhen- und Bodenströmung nicht mehr direkt NW-SO-gerichtet sind, sondern Randwellen bei gleichzeitiger Höhenkälte eher eine kleinräumige Westströmung verursachen.

Viele Grüße
Christian

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