Der niederschlagsreichste Februar der letzten 25 Jahre:
Der 18 Stunden zu sonnenscheinarme und 2,8°C zu warme Februar war mit einem Niederschlagsüberschuss von 61,4 l/m² der niederschlagsreichste Februar der letzten 25 Jahre.
Tiefausläufer lenkten zum Start in den letzten Wintermonat milde und feuchte Meeresluft in unsere Region. So zeigten sich die ersten tiefdruckbestimmten Februartage wechselhaft mit gelegentlichem leichten Regen. Nach Auflösung der nächtlichen Nebel- und Hochnebelfelder zeigte sich auch täglich die Sonne. Mit einer lebhaften Westwindlage angeführt durch die Tiefs „Tamara“, „Ulrike“ und „Viviana“ wurden die Regenfälle ab dem 10. Februar mit milden Temperaturen häufiger und intensiver. Vom 10. bis zum 12. fiel mit 52,2 l/m² 68% des normalen gesamten Februar-Niederschlages. So mussten die feuchteresistenten Wiiber am Wiiberfastnachts-Dunnschtig 12. Februar wegen des Windes ihre Federboas und Hüte gut festhalten. Somit fiel in der ersten 1,5°C zu warmen Februarhalbzeit mit 72,4 l/m² schon 94% des normalen Februarniederschlages und die Sonne schien an 46,5 Std. 48% der Februarnorm. Auch zum Start in die zweite Februarhälfte ging es mit turbulentem Fasnachtswetter weiter. Mit wechselhaftem Aprilwetter gab es am Rosenmontagabend 16. Februar sogar ein Graupelgewitter. Nach einer minus 1,9°C kühlen Nacht zum Aschermittwoch (18.02) sorgte Schneefall für eine 1 cm hohe Schneedecke. Bis zum 24. sorgte Tiefdruckeinfluss weiterhin für wechselhaftes Wetter mit täglichem Regen. Am 25. kippte die Strömung auf Südwest, wodurch ein Schwall subtropisch angehauchter Luftmasse zu uns gelangte. Mit frühlingshaft milder Luft und über 9 Stunden Sonnenschein war der 25. nach 15 Niederschlagstagen in Folge wieder einmal niederschlagsfrei. Diese sonnenscheinreiche und ungewöhnlich milde Frühlingsphase blieb uns bis zum Monatsende erhalten, wobei wir am 27. mit 20,3°C die höchste Temperatur des Jahres erreichten.
A: Station Schulstrasse
B: Station Ossenberg