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Der Juli 2026 ist eine Vegetationskatastrohe 01 Aug 2026 16:59 #173000

  • Helmut
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Rückblick auf den sehr außergewöhnlichen Juli-Rekord Monat von Schwörstadt, für die Vegetation eine Katastrophe:

Auch der zweite Sommermonat brachte neue Rekorde. Noch nie seit Messbeginn 1966 war ein Juli so trocken und warm und noch nie gab es in einem Monat Juli so viele Sommer- und Hitzetage. Mit 30 Sommertagen, nur der 1. Juli war kein Sommertag (ab 25°C Norm 19,9 Tage) und 21 Hitzetagen (ab 30°C Norm 9,3 Tage) war der 50 Std. zu sonnenscheinreiche Juli 3,5°C zu warm und mit 16,4 l/m² fiel gerade einmal 15% des normalen Juliniederschlages.

Nach der historischen Hitzewelle der letzten Junidekade startete der Juli mit sehr erholsamen Durchlüfttemperaturen und 7,6 l/m² Regen am 1. Juli. Ab dem 2. stiegen die Temperaturen unter dem Zepter von Hoch „Jochen“ von Tag zu Tag wieder an. Mit 31,1°C verzeichneten wir am 5. den ersten Hitzetag (ab 30°C) des Monats und die nächste Hitzewelle stand in den Startlöchern, der dringend benötigte Regen blieb bis auf weiteres leider aus. Mit den Hochs „Klaus“ und „Laurent“ wurden wenigstens trocken-heiße Luftmassen zu uns geführt, so kühlte es in der Nacht ab und mit weiteren Hitzetagen wurden wir von der Schwüle vorerst verschont. Nach 12 niederschlagsfreien Tagen in Folge brachten leichte Schauer am 14. und 15. mit 2 l/m² Regen sprichwörtlich den Tropfen auf den heißen Stein. Nach dieser Hitzewelle fiel in der 3,9°C zu warmen ersten Julihalbzeit mit 9,6 l/m² gerade einmal 9% des normalen Juliniederschlages und die Sonne schien an 158,5 Std. 59% des Solls. Die zweite Julihälfte startete mit 3 weiteren Hitzetagen und leichte Schauer brachten bis zum 19. nur gerade einmal 6,2 l/m² Regen. Nach 14 Hitzetagen in Folge gab es am 19. durch das Einströmen trockener und kühlerer Luftmassen aus Nordwest einen Luftmassenwechsel, wobei mit dem Ausräumen der feucht-heißen Luft die Hitzewelle beendet wurde. Diese Nordströmung hielt die Hitze auf Abstand und bescherte uns ruhiges Wetter mit sehr angenehmen Tagestemperaturen und Nachttemperaturen die bis gegen 10°C fielen. Mit dem Einströmen feuchterer Luftmassen gab es am 27. mit einer tiefsten Nachttemperatur von 21,3°C die erste Tropennacht des Jahres und ein kurzer Schauer brachte 0,6 l/m² Regen. Nach diesen sehr erholsamen Tagen startete am 28. die 4. Hitzewelle des Jahres. Die Trockenheit hielt unvermindernd an und verschärfte sich noch weiter. Die restlichen Julitage waren allesamt Hitzetage, wobei wir am 30. mit 39,6°C die höchste Temperatur des Monats und Jahres verzeichneten.

A: Station Schulstrasse
B: Station Ossenberg
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